Musik

“Moment…Ah du studierst Musik?! Schlagzeug? Das kann man studieren??”

Ja, das kann man studieren und ich bin erschrocken, wie schnell die Zeit vergangen ist. Unzählige Stunden am Schlagzeug, vor Übepads und mit Notenpapier in den Händen habe ich hinter mir. Aber bin ich jetzt fertig?

Musik studieren heißt nicht nur sein Hobby zum Beruf zu machen – es heißt auf die Nase fallen, es heißt wieder aufstehen, um wieder hinzufallen, es heißt Grenzen finden, über Grenzen hinausgehen (zählen auch Landesgrenzen?). Es heißt vor allem sich tagtäglich mit sich selbst und dem eigenen Können, der Kreativität und Entwicklung auseinander zu setzen.

“und wozu?”

Musik erzählt Geschichten. Weckt Emotionen. Malt Bilder, Musik fühlt. Musik lässt uns lachen, macht glücklich und bringt uns doch manchmal zum weinen. Und das ganz ohne Worte und Erklärungen. Nur wenn das Instrument und sein Dompteur im EinKLANG sind kann der Beobachter, der Zuschauer der Geschichte folgen.

“das klingt kompliziert”

…und das ist es auch. Musik spricht alle Sinne an. Musik ist warm, oder kalt, mal gelb, hölzern, zickig, lyrisch, nimmt uns an die Hand und transportiert uns in eine andere Welt. Wohin die Reise geht? Wer weiß das so genau…

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